Die ver.di-Umfrage … bis zum 28.2.2022

Am 28. Februar  war der letzte Tag der Umfrage. Der Onlinefragebogen ist geschlossen. Wir danken allen Kolleginnen und Kollegen, die sich an der Umfrage beteiligt haben und / oder uns ihre Mailadresse übermittelt haben.
Natürlich bleibt diese Seite noch eine zeitlang online, denn wir werden sie auch benutzen, um die Ergebnisse zu veröffentlichen. Deshalb: Besucht uns bald wieder.
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Homeoffice war in der Sozialen Arbeit lange kein Thema. Sozialarbeit wurde im Büro, im Außendienst oder in einer Einrichtung ausgeübt – und Elemente „mobilen Arbeitens“ waren allenfalls als Hausbesuch oder im Rahmen aufsuchender Ansätze denkbar. Corona hat das verändert – nicht überall, aber in sehr vielen Betrieben/Dienststellen wurde und wird jetzt „sozial“ auch „von zuhause aus“ gearbeitet.

Was sich in jedem Fall beobachten lässt: In Teams und Belegschaf- ten, unter Beschäftigten und Vorgesetzten und zwischen Interes- senvertretungen und Personalverwaltungen wird das Thema vielstimmig und teils kontrovers diskutiert. Nicht alle „dürfen“, nicht alle „wollen“ in dieser Form ihrer Arbeit nachgehen. Nicht immer werden die Innovationschancen erkannt, nicht immer werden die neuen Möglichkeiten der work-life-balance sinnvoll genutzt, die im Homeoffice liegen und nicht immer ist „Vertrauen“ Basis von betrieblichen Regelungen.
Und nur selten werden die Konsequenzen für Kollegialität, Belas- tungsempfinden oder Kontakte zu NutzerInnen angemessen in den Blick genommen.
Damit stellen sich berufspolitische und arbeitsorganisatorische  Fragen, die ver.di als Fachgewerkschaft für Soziale Arbeit anpacken will.

Diese Umfrage wurde durchgeführt von der Fachgruppe Erziehung, Bildung und soziale Arbeit in den ver.di-Bezirken Westfalen und Ruhr-West .
Sie wird wissenschaftlich begleitet und ausgewertet vom INSTITUT ARBEIT UND TECHNIK in Gelsenkirchen: iat.eu

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